Fischatlas
In diesem Fischatlas werden wir uns weitgehend an die wissenschaftlichen Klassifizierungen halten. Wenn Sie adhoc den gewünschten Zielfisch nicht finden, dann verwenden Sie bitte die Suchfunktion am Fuß der Seite. Vielleicht haben wir aber auch die gewünschte Art noch nicht beschrieben, bitte kontaktieren Sie uns, wenn etwas fehlt oder Sie etwas beitragen möchten.
Der
europäische Flußaal ist inzwischen in seinem Bestand massiv bedroht, so gehen die Fangerträge kontinuierlich zurück und er spielt anglerisch eine immer geringere Rolle. In einigen Ländern gibt es inzwischen sogar ein Entnahmeverbot wie z.B.
in den Niederlande und in Norwegen. Eine europaweite Lösung diesbezüglich wäre wünschenswert; vor allem ist der massive Fang von Glasaalen in keiner Form mehr nachvollziehbar.
Für den Angler sehr interessant sind aber auch die erheblich größeren und sehr kampfstarken
Meeraale (Conger). Sie können sowohl vom Ufer aus gefangen werden, als auch vom Boot aus. Auch beim Conger hat sich C&R etabliert, was sich positiv auf die Bestände auswirkt. So können Conger um
die britischen Inseln sehr gut gefangen werden und vor
den französischen Küsten.
Zu der Ordnung der Heringsfische gehören, neben dem
Hering, der Finte und dem Maifisch auch unsere Salmoniden (Familie der Lachsartigen), die wir hier jedoch gesondert aufführen.
Der größte "Hering" ist der Tarpon, der in tropischen Gewässern heimisch ist. Spezialisten stellen ihm sogar mit der Fliegenrute nach.
Die Familie der Dorschartigen umfasst etwa 30 Arten. Die für den Angler wichtigsten sind der
Dorsch (Kabeljau),
Leng,
Köhler (Seelachs),
Pollack, Wittling und der
Schellfisch.
Der Franzosendorsch spielt nur eine untergeordnete Rolle, er ist anglerisch wenig interessant; mancherorts ist es recht anstrengend an ihm vorbei zu den eigentlichen Zielfischen zu gelangen. Allerdings ist er ein leckerer Speisefisch.
Plattfische sind nicht nur für Biologen und Köche interessant, sondern auch für den Angler.
Schollen und
Flundern,
Klieschen,
Steinbutt und
Seezungen kann man sowohl vom Ufer aus, als auch vom Boot fangen. Sie sind beliebte Angelfische in fast ganz Europa.
Der
Heilbutt ist ein Bewohner der nordischen Meere. Er wird sehr schwer und ist ein ausdauernder Kämpfer.
Bei den Salmoniden sind für den Meeresangler
Meerforelle und
Lachs die relevantesten Zielfische. Sie sind in allen Küstengebieten heimisch. Mancherorts wird auch die Steelheadforelle gefangen, auch sie bietet tolle und spannende Drills.
Zu den Aalmutterartigen gehört nicht nur die Aalmutter, sondern auch der
Katfisch - auch Steinbeißer oder Seewolf genannt. Der Begriff Seewolf kann zu Mißverständnissen führen, da auch der
Wolfsbarsch mitunter so bezeichnet wird.
Die
Meeräsche und der
Wolfsbarsch sind beliebte Angelfische, auch wenn die Meeräsche (mullet) durch ihr mißtrauisches Beißverhalten den Angler zur Verzweiflung treiben kann. Sie ist aber eine starke Kämpferin. Man bezeichnet sie auch gerne als den "Bonefisch Europas", da sie - wie der Bonefisch der tropischen Flachwassergebiete - lange, schnelle Fluchten unternimmt.
Die
Makrele kommt im Sommer in ufernahe Bereiche und kann von Molen, Felsenküsten oder vom Boot aus gefangen werden. Sie ist ein wichtiger Futterfisch für die größeren Räuber. Vom Thunfisch gibt es in europäischen Gewässern mehrere Arten. Seit einigen Jahren hat sich sogar wieder eine erfolgreiche Angelei auf den Blauflossenthun an der Nordküste Irlands etabliert.
Ein allgemein beliebter Angelfisch ist der
Hornhecht. Im späten Frühjahr kommt er zum Laichen an die Ufer Mitteleuropas und geht dort zahlreich an die Angel. In Irland gibt es eine eigene, kleinere Varietät.
Auch der wird regelmäßig gefangen. Er ist jedoch zumeist Beifang beim Wrackangeln. Im Norden Irlands sind gute Angelstellen auf den Anglerfisch bekannt; er wird oftmals auf dem dänischen
Gelben Riff gefangen, sowie in Norwegen.
Haie können europaweit gefangen werden, wobei
Irland mit zu den besten Hairevieren Europas zählt. Das hat unter anderem einen Grund darin, dass gefangene Haie fast immer markiert und wieder zurückgesetzt werden.
Es gibt viele unterschiedliche Haiarten in allen europäischen Gewässern, vom kleinen Fleckenhai bis zu den großen Drescherhaien. Man kann sie in
Frankreich ebenso fangen, wie in Spanien oder England.
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